8 Rue Seveste, 75018 Paris
Hôtel Luxia & Spa
Hotel 2 Sterne in Paris
Präsentation
Das Hôtel Luxia hat sich am Fuße der Butte Montmartre, in der Rue Seveste, genau an dem Punkt niedergelassen, an dem das Viertel noch zwischen zwei Gesichtern schwankt. Auf der einen Seite das Treiben des Marché Saint-Pierre und seine Stoffläden, die bis auf den Gehweg überquellen. Auf der anderen Seite gepflasterte Gassen, die gemächlich zum Sacré-Cœur hinaufführen und nach achtzehn Uhr fast still werden.
Man betritt es durch eine diskrete Tür, ohne Markise und ohne roten Teppich. Als siebte Adresse der Gruppe Touriste wurde dieses Haus mit 44 Zimmern Necchi Architecture anvertraut, die bereits einige Jahre zuvor für die Metamorphose des Hôtel Château d'Eau verantwortlich war. Das Studio wiederholt hier eine vertraute Geste: eine reduzierte Palette, helles Sykomorenholz, Wildleder, fast goldener Lack. Die Volumen nehmen das Mobiliar auf, statt es zur Schau zu stellen.
Im Erdgeschoss sind die Linien klar, die Materialien matt. Das Licht wird schon am späten Nachmittag gedämpft. Man verweilt hier gern mit einem Buch in der Hand, ohne recht zu wissen, wie viel Zeit vergangen ist.
Geht man in die oberen Etagen, ändert sich der Ton. Kork bedeckt Wände und Decken, in Schachbrettmuster verlegt, und schließt das Zimmer wie eine gepolsterte Schachtel in sich selbst. Gedämpft. Fast umhüllend. Die Zimmer setzen auf dieses Kokongefühl statt auf Quadratmeter: Wer von einem getrennten Wohnzimmer oder einer freistehenden Badewanne träumt, wird anderswo suchen; wer gern eng in einem bis auf den Zentimeter durchdachten Raum schläft, findet hier genau das, wonach er gesucht hat.
Das Spa im Untergeschoss wechselt erneut den Ton. Dunkler, glänzender, fast filmisch. Es spielt mit den Codes der Nächte in Montmartre, diesem Moment, in dem Fest, Kunst und Experiment aufeinandertreffen, ohne sich allzu sehr um die Uhr zu kümmern.
Draußen erleichtert das Viertel nicht immer denjenigen die Sache, die einen schweren Koffer hinter sich herziehen oder lieber ebene Wege als Steigungen mögen. Montmartre steigt an, windet sich, wird ein wenig kurzatmig, bevor man den Gipfel erreicht. Man muss akzeptieren zu laufen, den Blick zu heben, sich in Straßen zu verlieren, die auf dem Plan nicht alle einen Namen tragen. Die Standseilbahn, nur wenige Gehminuten entfernt, bleibt die Lösung für Tage mit müden Beinen.
Abends wirkt das Viertel fast wieder wie ein Dorf. Die Touristen steigen wieder hinunter nach Pigalle. Die Bewohner nehmen ihre Terrassen zurück. Von manchen Fenstern zur Straßenseite sieht man den beleuchteten Sacré-Cœur.
Ein Hinweis für diejenigen, die früh ankommen: Die Rezeption ist rund um die Uhr geöffnet, sodass man das Gepäck schon vor Mittag abgeben und direkt losziehen kann, um die Treppen des Viertels zu erklimmen, ohne auf die offizielle Check-in-Zeit zu warten.
Zusammenfassung einiger positiver im Web gelesener Bewertungen
- Ruhige Straße trotz der Nähe zum Marché Saint-Pierre. Man vergisst schnell, dass man nur zehn Gehminuten vom Sacré-Cœur entfernt ist.
- Rezeption die ganze Nacht geöffnet, Gepäck schon ab zehn Uhr morgens problemlos abgegeben. Effizientes Personal, kein unnötiges Gerede.
- Der Kork an den Wänden sorgt für ein Cocongefühl, fast schallisoliert. Zimmer klein, aber gut durchdacht, nichts steht herum.
- Am Ende des Tages ins Spa gegangen. Gedämpftes Licht, eher nächtliche Atmosphäre als in den meisten Hotels- Spa-Bereichen.
- Die Standseilbahn ist nur einen Steinwurf entfernt für alle, die nicht zu Fuß zur Basilika hinaufgehen wollen. Praktisch am Ende des Aufenthalts, wenn die Beine müde werden.
Dienstleistungen
Andere Dienstleistungen
Allgemein
- Parkplatz
- WLAN in allen Bereichen
Dienstleistungen
- Internet
- Wi-Fi
- Kostenloses WLAN
Gastronomie
- Verkaufsautomat (Getränke)
Verschiedenes
- Familienzimmer
- Aufzug
- Heizung
Ab 155 EUR pro Nacht












